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Mönchengladbach
04.06.2021

Ab ca. 20:20 Uhr zog ein Gewitter mit Starkregen und Windböen über Mönchengladbach hinweg. In der Folge wurden in der Leitstelle der Feuerwehr bis 00:00 Uhr 810 Telefonate geführt, davon 618 Hilfeersuchen über den Notruf 112. Bis 03:00 Uhr kamen weitere 120 Gespräche hinzu. Über 320 Einsätze wurden koordiniert und durch Einsatzkräfte von 19 Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr und drei Wachen der Berufsfeuerwehr bis in die Morgenstunden abgearbeitet. Neben vollgelaufenen Kellern kam es zu nicht passierbaren Straßen aufgrund des Starkregens.

PKW standen plötzlich in bis zu 1,5m hohem Wasser, mehrere Insassen wurden durch die Einsatzkräfte aus ihren Fahrzeugen befreit. In Tiefgaragen und Gebäudekellern stand Wasser bis zu einer Höhe von 2 m. Bürgersteige und eine Terrasse wurden unterspült und stark beschädigt. In einem örtlichen Krankenhaus konnte in der Radiologischen Abteilung ein drohender Wassereinbruch und der damit verbundene hohe Sachschaden verhindert werden. In einem Gebäude wurde ein Entstehungsbrand durch einen elektrischen Kurzschluss im Hausanschlusskasten entdeckt und gelöscht.

Ein Kurzschluss im Keller kann bei Überschwemmungen zur tödlichen Gefahr werden. Daher der dringende Rat: Liegt der Stromkasten dort, wo das Wasser ist, rufen Sie die Feuerwehr und ziehen Sie sich in einen sicheren Bereich zurück. Dies gilt gleichfalls, wenn im Keller Heizöl oder andere gefährliche Substanzen freigesetzt wurden.

Personen kamen nicht zu schaden.

Für die reibungslose Bearbeitung der Einsätze wurde die Einsatzleitstelle personell verstärkt. Im Einsatz waren die Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache I, II und III, sowie aller Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr und der Führungsdienst der Berufsfeuerwehr. Für eine kleine Stärkung in einer kurzen Pause sorgten die Einsatzkräfte des Arbeiter Samariter Bund und des Deutschen Roten Kreuzes.

Quelle:
Stadt Mönchengladbach