Mit der am Samstag in Kraft tretenden neuen Corona-Schutzverordnung, führt das Land NRW verantwortungsvolle Öffnungen ein. Diese gelten bei einem Inzidenzwert unter 100 bzw. unter 50. Ausgangsbeschränkungen werden dann aufgehoben, Kontaktbeschränkungen gelockert, Sport im Freien wird wieder in größerem Maße möglich sowie Einzelhandel und Gastronomie dürfen unter Auflagen mehr öffnen.
Der Heinsberger FDP-Landtagsabgeordnete Stefan Lenzen freut sich über die neuen Regelungen: „Wir sorgen für verantwortungsvolle Öffnungen. Wir schaffen Perspektiven in einer schwierigen Zeit. Wir machen möglich, was machbar ist.“ Gesundheitsschutz ist und bleibe wichtig in der Pandemie. „Wir sind aber besorgt, welche Nebenwirkungen die Corona-Schutzmaßnahmen mit sich bringen: Existenzen sind bedroht, ehrenamtliche Strukturen zerbrechen und die emotionalen Ressourcen sind aufgebraucht. Deshalb ist es wichtig, Perspektiven aufzuzeigen.“
Mit der neuen Corona-Schutzverordnung werden Gesundheitsschutz, Anreiz zu Testungen und Öffnungsschritte vereint. „Wir reduzieren Widersprüche zu den Regelungen unserer Nachbarländer, denn es ist nicht vermittelbar, wieso der Besuch der Außengastronomie in den Niederlanden mit wesentlich höheren Werten möglich ist, im Kreis Heinsberg mit niedrigen Zahlen aber nicht“, führt Lenzen aus.

Steigt der Inzidenzwert wieder über 100 greift die Bundesnotbremse. Aus Sicht des Heinsberger FDP- Landtagsabgeordneten ist die Bundesnotbremse viel zu starr angelegt. „Steigt der Wert an drei Tagen über 100 müssen alle Geschäfte schließen. Sinkt er an den folgenden drei Tagen wieder, bleibt trotzdem alles zu. Erst nach fünf Tagen kann wieder zu den regionalen Regelungen zurückgekehrt werden. Gerade in Kreisen, die um die 100 liegen, wird somit ein Aufwand betrieben, der kaum einen Effekt auf die Senkung der Zahlen hat. Daher sind und bleiben regionale Lösungen die bessere Option.“

Foto: Susanne Klömpges
Quelle:FDP-Fraktion NRW

By CUH

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