Coronavirus im Kreis Heinsberg
Stand: 13. April

Heinsberg. Die aktuelle Corona-Statistik für den Kreis Heinsberg vom 13. April 2021 (Stand 9 Uhr): Seit dem 25. Februar 2020 gibt es 10.123 bestätigte Coronafälle im Kreis Heinsberg. Aktuell gelten 819 Personen als noch nicht genesen. Die Zahl der Verstorbenen liegt im Kreis Heinsberg bei 385. Das Landeszentrum Gesundheit (LZG) meldet eine 7-Tage-Inzidenz von 102,1 pro 100.000 Einwohner.

Die Verteilung auf die Städte und Gemeinden stellt sich folgendermaßen dar (Zahl der nachweislich an Covid-19 Erkrankten/Zahl der Genesenen/Zahl der Verstorbenen): Erkelenz (1548/1338/82), Gangelt (880/815/36), Geilenkirchen (954/862/20), Heinsberg (1759/1530/82), Hückelhoven (1613/1424/54), Selfkant (504/433/21), Übach-Palenberg (969/852/27), Waldfeucht (422/361/22), Wassenberg (596/539/14), Wegberg (878/765/27).

Ab Mittwoch, 14. April, stehen im Impfzentrum des Kreises Heinsberg Zweitimpfungen von Personen unter 60 Jahren an, die bei der ersten Impfung den Impfstoff der Firma AstraZeneca erhalten haben. Ab Mittwoch sind für einige Personen Terminierungen für die Zweitimpfungen nach neun Wochen geplant, später wurden die Empfehlungen für Zweitimpfungen auf zwölf Wochen ausgedehnt.

Das Impfzentrum des Kreises Heinsberg weist darauf hin, dass alle vereinbarten Termine im Impfzentrum bestehen bleiben. Alle Personen, die ursprünglich einen Termin für eine Astra-Zweitimpfung gebucht haben, erhalten den altersgemäß empfohlenen Impfstoff. Die Impflinge werden gebeten, sich vorab die Unterlagen für den mRNA-Impfstoff von der Kreishomepage herunterzuladen und in doppelter Ausführung zum Impfzentrum mitzubringen. Termine für Impfungen mit BionTech bleiben unverändert, unabhängig vom Alter der zu impfenden Person.

Heidrun Schößler, Leiterin des Kreisgesundheitsamtes, gibt Informationen zu häufigsten Fragen der Personen, die nun mit unterschiedlichen Impfstoffen geimpft werden:

Müssen Komplikationen durch den Impfstoffwechsel befürchtet werden?
Antwort: Nein. Das genetische Impfmaterial der Erstimpfung ist nach Stunden bis wenigen Tagen im Körper abgebaut worden. Eine Erinnerung des Immunsystems Wochen später durch die Boosterimpfung mit einem anderen Impfstoff an den gleichen Angreifer wird auch bei anderen Infektionskrankheiten seit Jahren problemlos praktiziert.

Kann man auf ausdrücklichen Wunsch die Zweitimpfung trotzdem mit dem Impfstoff von AstraZeneca erhalten, auch wenn man unter 60 Jahre ist?
Antwort: Besser nicht. Die Ständige Impfkommission (STIKO) räumt diese Option zwar ein und überlässt den Impfärzten vor Ort nach eingehender Abwägung und Beratung die Entscheidung. Von Seiten des Gesundheitsamtes wird hiervon jedoch abgeraten, so lange, bis mögliche Zusammenhänge zwischen den schweren Komplikationen bei jüngeren Geimpften und dem Impfstoff der Firma AstraZeneca entweder ausgeschlossen oder eindeutig aufgeklärt werden können.

Wirkt sich das gesamte Vorgehen negativ auf den Impfeffekt aus?
Antwort: Wahrscheinlich nicht, eventuell wirkt es sich sogar positiv aus. Wie die Impferfolge bei „Mischimpfungen“ letztendlich sind, werden weitere Nachuntersuchungen ergeben. Fakt ist, dass der Impfstoff von BionTech eine sehr hohe Antikörperbildung anregt und in den Zulassungsstudien bisher zu einer hohen Schutzwirkung geführt hat. Die aktuellen Empfehlungen des RKIs raten zu nur einmaliger Impfung bei Personen, die im Vorfeld bereits eine Covid-19-Erkrankung durchgemacht haben. Die Erkrankung wird als „Erstimpfung“ des Immunsystems angesehen, die Impfung als Booster. Entsprechendes kann bei einer Vorimpfung mit einem anderen Impfstoff angenommen werden.

Quelle:
Kreis Heinsberg

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