Mönchengladbach (ots)

Am Samstag hatte die Polizei Mönchengladbach darüber
berichtet, dass ein Hund im Schmölderpark bei einem Spaziergang mit einem
Fleischköder im Maul zu seinem Herrchen und dem Kind der Familie zurückkam. Als
das Kind den Gegenstand aus dem Hundemaul nehmen wollte, erlitt sie Verletzungen
an der Hand. Der Hund blutete am Maul. In dem Fleischköder befand sich eine
Rasierklinge.

Daraufhin erstattete heute ein weiterer Hundebesitzer Anzeige bei der Polizei
Mönchengladbach. Er berichtete hier, dass er am 24. März ebenfalls mit seinem
Hund in dem Bereich im Schmölderpark unterwegs war. Am nächsten Tag ging es dem
Hund nicht gut.

Aufgrund der Feststellungen beim Tierarzt und dem weiteren Verlauf muss
zumindest angenommen werden, dass das Tier ebenfalls einen scharfen Gegenstand
verschluckt haben könnte. Der Hund erholte sich nicht davon und starb am 26.
März. Die Polizei nimmt auch in diesem Sachverhalt die Ermittlungen auf. Dass
auch hier ein Fleischköder mit Rasierklinge ausgelegt war ist eine naheliegende
Vermutung, der im Rahmen der Ermittlungen weiter auf den Grund gegangen wird.

Die Polizei Mönchengladbach warnt eindringlich, bei Spaziergängen in
Schmölderpark ganz besonders auf die Hunde zu achten, da diese Köder aufspüren
könnten, die bei der erfolgten Absuche vor Ort dem menschlichen Auge ggf.
verborgen blieben.

Polizei Mönchengladbach