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Die NRW-Koalition aus CDU und FDP will die Ausbildung für Imame auf eine neue Grundlage stellen. „Wir wollen, dass Imame in Deutschland eine akademisch-theologische Ausbildung erhalten“, führt Stefan Lenzen, FDP-Landtagsabgeordneter für die Kreise Heinsberg und Düren, sowie integrationspolitischer Sprecher seiner Fraktion, aus. „Uns ist dabei wichtig, dass die Ausbildung auch in deutscher Sprache durchgeführt wird.“

In einem ersten Schritt sollen die Studienangebote des Zentrums für Islamische Theologie der Universität Münster ausgebaut werden. Gemeinsam mit den Islamverbänden soll die Landesregierung Gespräche über die Ausweitung des Weiterbildungsangebots führen und erörtern, welche Einsatzmöglichkeiten für die hier ausgebildeten Imame bestehen können. Neben den großen Dachverbänden sollen dabei auch kleinere Verbände und unabhängige Moscheegemeinden eingebunden werden.

„Unser Land ist vielfältig, auch was den Glauben der Menschen anbelangt. Die Kreise Heinsberg und Düren sind dabei keine Ausnahme, vor allem durch die Bergbautradition. Eine Imam-Ausbildung in Deutschland ist ein Stück Anerkennung. Sie hilft zugleich etwaige ausländische oder gar radikale Einflüsse zu begrenzen. Eine Ausbildung in Deutschland wird auf Basis unserer Werte und unseres Grundgesetzes durchgeführt, wie dies auch bei den christlichen Gemeinden der Fall ist“, führt Lenzen die Intention der Antragsteller, zu deren Mitzeichnern er gehört, aus.

 

Der Antrag wird in der kommenden Plenarwoche im Landtag beraten und soll voraussichtlich auch direkt beschlossen werden. Er kann auf der Homepage des Landtags eingesehen werden: https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD17-12760.pdf (alternativ: https://bit.ly/3qWjW8o)

Foto: Susanne Klömpges
Bericht: FDP-Fraktion NRW

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