Ausgangssperre in den Niederlanden soll bis zum 2. März andauern

Das niederländische Kabinett hat beschlossen die seit dem 23. Januar geltende Ausgangssperre bis zum 2. März zu verlängern. Insider bestätigen dies nach einem Bericht durch die niederländische Zeitung „De Telegraaf“. Die Ausgangssperre sollte am Mittwoch um 4:30 Uhr morgens enden – dieser Entschluss scheint widerrufen zu werden. Das zweite Kammer muss dieser Entscheidung noch zustimmen.

In der Ankündigung der ersten Ausgangssperre am 20. Januar sprach das Kabinett über die Notwendigkeit, die Verbreitung der ansteckenderen britische Mutation des Coronavirus einzudämmen. Mit der nun angekündigten Verlängerung der Ausgangssperre zieht man mit  den Regeln für die Hotellerie und Gastronomie gleich die ebenfalls bis zum 2. März geschlossen sind.

Wie in seit Beginn der Ausgangssperre darf niemand zwischen 21:00 und 04:30 Uhr ohne dringenden Grund in die Öffentlichkeit. Während der Ausgangssperre dürfen sich Personen nicht auf der Straße oder an  öffentlichen Orte aufhalten, es sei denn es gibt hierfür einen triftigen Grund – der bescheinigt sein sollte. Wer dieser Maßnahme nicht nachkommt kann mit einer Geldstrafe von 95 Euro belegt werden.

Die Kontrollen führten zu teilweise „absurden“ Situationen. So wurde unserer Redaktions mitgeteilt das man um Roermond herum Streufahrzeuge herausgewunken hat um die Bescheinigung der Fahrer zu überprüfen.

Nach der Einführung der Ausgangssperre am 23. Januar war es mehrere Nächte hintereinander in verschiedenen Städten sehr unruhig: In mindestens zehn Städten kam es zu Demonstrationen und Unruhen. Diese Randale zwangen viele Gemeinden dazu Notverordnungen zu erlassen.

Ob es in den kommenden Tagen wieder zu Unruhen kommt – falls die zweite Kammer zustimmt – bleibt abzuwarten.

Foto / Bericht:
Heldens / westreporter

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