Deutschland befindet sich seit Dezember wieder im Lockdown. Schulen und Kitas sind bis auf die Notbetreuung geschlossen, Friseure haben seit zwei Monate keine Einnahmen, Gastronomie und viele Einzelhandelsgeschäfte leiden unter Einbußen. Die 7-Tage-Inzidenz ist rückläufig und liegt im Kreis Heinsberg jetzt unter 100. Nach Verzögerungen starten nun auch die Impfzentren im Land. Vor diesem Hintergrund fordert der FDP-Landtagabgeordnete Stefan Lenzen über schrittweise und verantwortungsvolle Öffnungen nachzudenken.

„Die Schülerinnen und Schüler leiden unter dem Distanzunterricht und ihre Noten teilweise auch. Für faire Bildungschancen braucht es offene Schulen. Die Zahlen sind natürlich noch zu hoch, um zum regulären Schulalltag zurückzukehren. Wir Freie Demokraten setzen auf Wechselunterricht“, so Lenzen. „Erst wenn die Zahlen weiter deutlich sinken ist Normalunterricht wieder möglich.“

Nicht nur Schulen, auch für Handel, Gewerbe und Gastronomie fordert der Freie Demokrat eine verantwortungsvolle Öffnungsstrategie. „Kontakte finden statt. Wir müssen diese aus der ungesicherten Illegalität herausholen. In einem kontrollierten Rahmen sollte der Besuch beim Friseur, in der Gastronomie oder im Einzelhandel wieder möglich sein. Viele haben schon vor dem letzten Lockdown Hygienekonzepte ausgearbeitet, die reaktiviert und verschärft angewendet werden können“, führt Lenzen aus. „Ein Friseurbesuch bei den beiden Seiten eine FFP2-Maske tragen, der Raum gut durchlüftet ist und die Maßnahmen zur Desinfizierung eingehalten werden, ist sicherer als Haareschneiden durch einen Nachbarn oder durch schwarzarbeitende Friseure“.

Gleichzeitig fordert der FDP-Landtagsabgeordnete das Impftempo zu beschleunigen: „Hier ist der Bund gefragt den kommunalen Impfzentren ausreichend Impfstoff zur Verfügung zu stellen. Der beste und sicherste Weg aus der Pandemie ist und bleibt das Impfen“.

Foto: Susanne Klömpges
Quelle: FDP-Fraktion NRW

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