Die Schirmherrin der Kampagne in NRW: Schulministerin Yvonne Gebauer – Credit: DAK-Gesundheit/Lange

11.000 Schulen können bundesweit am Plakatwettbewerb zur Alkoholprävention teilnehmen

Kunst gegen Komasaufen: Unter diesem Motto starten Schulministerin Yvonne Gebauer und die DAK-Gesundheit die Kampagne „bunt statt blau“ 2021 zur Alkoholprävention in Nordrhein-Westfalen. Der erfolgreiche Plakatwettbewerb für Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren findet zum zwölften Mal statt. Bundesweit sind 11.000 Schulen zur Teilnahme eingeladen. Hintergrund: Laut neuester Zahlen aus 2018 kamen fast 20.500 Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 20 Jahren mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus, davon 4.658 in NRW. Dies war insgesamt ein Rückgang, bei den zehn bis unter 15-Jährigen jedoch sogar ein leichter Anstieg um 70 Betroffene. Experten fordern weiter eine verstärkte Aufklärung über die Risiken des Rauschtrinkens. Alle Informationen zur Kampagne unter: www.dak.de/buntstattblau

„Die immer noch zu hohen Zahlen, besonders bei den Jüngsten, sind alarmierend – das Thema bleibt brisant. Unsere Prävention geht weiter, damit deutlich weniger Kinder oder Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung in die Klinik kommen“, erklärt Klaus Overdiek, Leiter der DAK-Landesvertretung in Nordrhein-Westfalen. „Schüler sollen offen und ehrlich über das Thema Alkoholmissbrauch aufgeklärt werden. Bei ‚bunt statt blau‘ werden junge Künstler selbst zu glaubwürdigen Botschaftern gegen das Rauschtrinken.“ Seit 2010 haben bundesweit mehr als 110.000 Teilnehmer Plakate zum Thema eingereicht. Zahlreiche Landesregierungen, Suchtexperten und Künstler unterstützen die mehrfach ausgezeichnete Aktion.

Yvonne Gebauer, Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen, betont: „Sehr gerne übernehme ich die Schirmherrschaft für die Präventionskampagne ‚bunt statt blau‘ in Nordrhein-Westfalen, denn wir müssen junge Menschen noch stärker über die Gefahren eines übermäßigen Alkoholkonsums aufklären. Dies gelingt besonders gut, wenn sie sich künstlerisch mit dem Thema auseinandersetzen. Der Plakatwettbewerb bietet dazu eine hervorragende Gelegenheit. Hier zeigen Kinder und Jugendliche auf kreative Weise, wie gefährlich Alkohol sein kann. Ich wünsche der Kampagne viel Erfolg!“

Nach einer Studie des Kieler Instituts für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) erklärt die Mehrheit der jungen Künstler, sie hätten durch den Wettbewerb „bunt statt blau“ etwas über die Gefahren von Alkohol gelernt. Nach ihrer Einschätzung trägt die Kampagne auch dazu bei, dass junge Leute vernünftiger mit Alkohol umgehen.

Einsendeschluss für den Wettbewerb 2021 ist der 30. April. Anschließend werden in allen 16 Bundesländern die besten Siegerplakate ausgezeichnet. Im September wählt eine Bundesjury mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung Daniela Ludwig und DAK-Vorstand Andreas Storm sowie dem Kieler Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) aus den 16 Landessiegern die Bundessieger. Weitere Informationen und die Teilnahmebedingungen gibt es unter: www.dak.de/buntstattblau

Der Sucht- und Drogenbericht der Bundesregierung lobt „bunt statt blau“ seit Jahren als erfolgreiches und beispielhaftes Präventionsprojekt gegen den Alkoholmissbrauch von Jugendlichen. Die erfolgreiche Gesundheitskampagne wurde mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem renommierten „Internationalen Deutschen PR-Preis 2014“. Die Kampagne ist eingebunden in die „Aktion Glasklar“, die seit zwölf Jahren Schüler, Lehrer und Eltern über das Thema Alkohol aufklärt.

Quelle:
DAK Gesundheit

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