Die Sterne wandern nach Neu Immerath

Erster Spatenstich: von links: Josef Ravnak, Freund und Unterstützer der Gastronomen; Josef Viethen, Architekt aus Erkelenz, Ronny Schreiber, Sommelier und einer der Bauherren mit Alex Wulf und Marcel Kokot, daneben Stephan Muckel, Bürgermeister von Erkelenz und Hans Walter Corsten, von der Dorfgemeinschaft Neu Immerath

 

Innovatives Restaurant setzt neue Maßstäbe

Kreis Heinsberg.

Nach dem Buch-Bestseller „Das Cafe am Rande der Welt“ gibt es demnächst eine Fortführung in der realen Welt: Das Restaurant am Rande der „neuen“ Welt. Nämlich am Ortseingang von Neu-Immerath. Hierhin, vor die Tore Erkelenz‘, wird es die beiden Sterneköche und den Sommelier der bekannten Burgstuben-Residenz in Randerath verschlagen. Alex Wulf, Marcel Kokot und Ronny Schreiber, kurz: „Die Troika“ in Deutschlands anspruchsvoller Gastronomie-Szene, wagen den Sprung an einen neuen Standort, in ihr eigenes Projekt. Mit ihrem langjährigen Unterstützer Josef Ravnak und dem Erkelenzer Architekten Josef Vieten wurde jetzt der erste Spatenstich für ihr imposantes und sicher einzigartiges Bauvorhaben vorgenommen: Nach den Plänen des Erkelenzer Architektenbüros Josef Vieten entsteht ein überaus intelligentes und nach hohen Energie-Management-Standards geplantes Gastronomie- und Wohnobjekt mit über 600 Quadratmetern Gastronomiefläche und Platz für über 100 Gäste im Innen- und Außenbereich.
„Eine Riesen-Nummer“, meint lächelnd Ronny Schreiber, „aber das sind wir uns schuldig!“ Mit seinen Freunden Alexander Wulf und Marcel Kokot in der Küche und im Servicebereich der engagierte „Neuzugang“ Ronja Kohnen, hat Schreiber dieses „Gespann“ in den letzten Jahren die Burgstuben-Residenz zu neuen Höhen geführt. Für den deutschen Begriff „Gespann“ gibt es bekanntermaßen einen russischen, nämlich „Troyka“, ein Dreiergespann. von bekannten Werken russischer Maler ein Begriff. „Troyka“ nennen sich die Drei innovativen Freunde, die mit einem flexiblen, offenen Konzept ein neues Kapitel zeitgemäßer Gastronomie aufschlagen wollen. Immer wieder fällt der Begriff „Wohnzimmercharakter“, der dabei so anspruchsvoll sein soll, wie Gäste es von der renommierten Burgstube kennen.

Ein sogenannter „Chefs-Table“ gehört auch dazu, ein langer Tisch an dem die Gäste dem „Chef de Cuisine“ bei der Zubereitung zuschauen können und direkt von ihm bedient werden. Wenn man die Pläne des Architekten einsieht, sieht man Details und Dimensionen, die über die üblichen Maßstäbe bisher gekannter Gastronomie weit hinausgehen. So sind spezielle Räumlichkeiten und technische Voraussetzungen für den Eventbereich vorgesehen, die die gesellschaftliche Ausrichtung der Troyka ahnen lassen. Das Solches zustande kommt, verdanken die Freunde vor allem Ihrem Unterstützer und Freund Josef Ravnak. Dessen Intention ist die Freude an guter Gastronomie und der Glaube an die professionelle Umsetzung seiner jungen Freunde. Und noch ein weiterer Unterstützer der Idee von einer gastronomischen Aufwertung seiner Stadt war zum Spatenstich mit von der Partie: Erkelenz‘ neuer Bürgermeister Stephan Muckel, der die städtische Unterstützung seines Vorgängers fortsetzt und sich auf ein neues gastronomisches Highlight in der Erkelenzer Peripherie freut.
Eröffnet werden soll das Restaurant, das den Namen „Troyka“ führen wird, schon im Oktober dieses Jahres. Die Burgstube in Randerath verlassen die Gastronomen bereits Ende Februar, doch für Stamm- und neue Gäste gibt es eine erfreuliche „Ausweich-Adresse“: In unmittelbarer Nachbarschaft zur Baustelle in Neu Immerath sind Sternekoch Marcel Kokot und Restaurantleiterin Ronja Kohnen Gastgeber im kleinen Pop-Up-Restaurant in der ersten Etage des Küchenstudio Hahn und wollen dort in gewohnter Präzision und Raffinesse Ihre Gäste verwöhnen.

Weitere Bilder gibt es in unserer Galerie – hier bitte klicken


Fotos und Bericht stammen von
meinem Kollegen Guenter Kleinen