Heinsberg

Nach Vorgaben des Bundes sollen die vorgesehenen Impfzentren am 15. Dezember einsatzbereit sein. Zu diesem Zweck hat der Kreis Heinsberg eine Koordinierungsgruppe eingerichtet, die sich um die Realisierung eines Zentrums innerhalb dieser kurzen Planungszeit kümmert. Zu der Koordinierungsgruppe gehören Vertreter des Feuerschutzzentrums in Erkelenz, der Stabsstelle Digitalisierung, des Gesundheitsamtes, des Haupt- und Personalamtes, des Amtes für Gebäudewirtschaft sowie des Rettungsdienstes für den Kreis Heinsberg.

Aktuell ist für einen geeigneten Standort im Kreis Heinsberg eine Liegenschaft in Erkelenz im Gespräch. „Den Standort gilt es jetzt zu bestätigen. Es müssen allerdings noch Details besprochen werden“, so Philipp Schneider, Leiter des Krisenstabs. Die Koordinierungsgruppe bezieht in ihre Entscheidung unterschiedliche Faktoren ein. Erreichbarkeit spielt dabei genauso eine Rolle, wie die Möglichkeit der Durchführung von Massenimpfungen innerhalb mehrerer Impfstraßen zu einem fortgeschrittenen Zeitpunkt. Neben dem Gebäudemanagement kümmert sich der Kreis um nicht medizinisches Personal. Hier werden die Hilfsorganisationen im Kreis eingebunden, die beispielsweise die Registrierung der zu impfenden Personen vornehmen werden. Die Kassenärztliche Vereinigung wird die medizinisch-fachliche Leitung im Impfzentrum verantworten.

Zu Beginn, also in diesem Jahr, wird es im Impfzentrum voraussichtlich ruhig bleiben. Das Land gibt eine Priorisierung der Impfung vor, wonach zuerst vulnerable Gruppen geimpft werden sollen. Dies geschieht durch mobile Impfteams.

Quelle:
Pressestelle des Kreises Heinsberg

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