Wilfried Oellers MdB: Grippeimpfung ist in Corona-Zeiten besonders wichtig – Überlastung unseres regionalen Gesundheitssystems muss vermieden werden

 

Wilfried Oellers MdB wirbt im Hinblick auf die Corona-Pandemie dafür, sich gegen Grippe impfen zu lassen. „In diesem Jahr ist die Impfung gegen die Grippe besonders wichtig“, so Oellers. „Je mehr Menschen sich gegen Grippe impfen lassen, desto weniger schwere Verläufe der Influenza-Infektion nehmen das Gesundheitssystem in Anspruch und entlasten es damit. Damit können die Kapazitäten unseres Gesundheitssystems verstärkt auf Corona-Fälle konzentriert werden, der wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht mit einem Impfstoff entgegenwirken können.“

Insbesondere Hausärzte und Krankenhäuser werden angesichts der wieder steigenden Corona-Fälle dankbar sein, wenn die Grippewelle in diesem Jahr schwächer ausfallen würde. Der Abgeordnete Oellers erklärt: „Ich möchte mit gutem Beispiel voran gehen: Ich habe mich in diesem Jahr gezielt gegen Grippe impfen lassen, um einen Beitrag zur Entlastung des Gesundheitssystem zu leisten.“

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatte bereits vor Monaten reagiert und für Deutschland insgesamt 25 Millionen Impfdosen – zehn Millionen mehr als im vergangenen Jahr – für Deutschland reserviert. 60 Prozent von ihnen stehen nun schon zur Verfügung, weitere 40 Prozent folgen dann im November. Empfohlen ist eine Grippe-Impfung für alle Im Alter über 60, sowie für die, die viel Kontakt zu anderen Menschen haben. Die Impfungen führt jeder Hausarzt durch.

 

Experten erwarten den Beginn der Grippesaison üblicherweise im Oktober. Um einen wirksamen Impfschutz aufzubauen, braucht das Immunsystem etwa zwei Wochen. Die Impfung muss jedes Jahr aufgefrischt werden. Das liegt daran, dass sich Grippeviren leicht verändern können. Daher muss die Zusammensetzung des Impfstoffs für jede Grippesaison angepasst werden.

Der Influenzaimpfstoff setzt sich auf Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und des Ausschusses für Humanarzneimittel (CHMP) bei der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) aus den Antigenen weltweit zirkulierender Varianten von Grippeviren zusammen. Die finale Entscheidung über diese Zusammensetzung erfolgt in der Regel im Frühjahr für die Impfsaison im Herbst/Winter desselben Jahres. Die Ständige Impfkommission empfiehlt seit 2018 Vierfach-Impfstoffe, die gegen vier Virusarten schützen sollen, deren Auftreten im jeweiligen Jahr erwartet wird. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen seit April 2018 die Kosten für den Vierfach-Impfstoff.

Quelle: 
Büro Oellers