Berliner Baum im Kreis Heinsberg

Gut 600 Kilometer legte der Baumsetzling zurück – und ist nach seinem Start in Berlin gut im westlichsten Wahlkreis der Bundesrepublik angekommen. In Fortsetzung der erstmalig in der vergangenen Woche stattgefundenen „Nachhaltigkeitswoche“ im Deutschen Bundestag haben die CDU/CSU-Abgeordneten diese mit einer ebenfalls erstmalig bundesweit durchgeführten Aktion in die Wahlkreise getragen.

„Mit Blick auf den Klimawandel handeln wir, wir bauen auch unsere Wälder aktiv um und stellen dafür insgesamt 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung. Mit dieser Aktion wollen wir die Debatte und den Schutz unserer Baumbestände begleiten“, so MdB Wilfried Oellers.

An alle Mitglieder der CDU/CSU-Bundestagsfraktion sind am Ende der vergangenen Sitzungswoche Baumsetzlinge verteilt worden. Diese Bäumchen nahmen die Abgeordneten mit in die Wahlkreise und pflanzten sie an einer besonderen Stelle ein. Seinen Standort hat der Setzling von Wilfried Oellers im Waldgebiet Alt-Holland in Wassenberg gefunden. Diesen hatte ihm Förster Claus Gingter vorgeschlagen, zu dem Oellers Kontakt aufgenommen hatte, um den Baum an geeigneter Stelle einpflanzen zu können. MdB Oellers griff eigenhändig zum Spaten, um die Eiche in die Erde zu setzten und im Anschluss mit Wasser zu versorgen.

Nachhaltigkeit hat viele Facetten – vom Klimaschutz über finanzielle Solidität bis zur Bildung. „Als Unionsfraktion haben wir uns dafür eingesetzt, dass es eine solche Plenarwoche gibt, um die Vielfalt und Relevanz dieses Prinzips für unsere Politikgestaltung zu betonen. Nachhaltige Politik bedeutet verantwortungsvolle Politik – für uns und alle nachfolgenden Generationen. Wir setzen uns dafür ein, dass wirtschaftliche, soziale und ökologische Aspekte in politischen Entscheidungsprozessen noch umfassender abgestimmt werden“, so der direkt gewählte Abgeordnete.

„Dabei stehen wir für finanzielle Nachhaltigkeit mit solider und verlässlicher Haushaltspolitik. Wir bewahren unsere Schöpfung, indem wir unseren Wald und unsere Umwelt schützen. Mit dem Klimaschutzprogramm 2030 haben wir die Weichenstellung für eine klimaneutrale Zukunft vorgenommen“, so MdB Wilfried Oellers Ein wichtiger Aspekt im Forderungskatalog der Unionsfraktion sei, ein neuartiges Verfahren zu entwickeln, um zukünftig bewerten zu können, wie nachhaltig ein Gesetz ist. Denn ein Gesetz sei nur dann wirklich verantwortungsvoll, wenn nicht nur an die heutigen Kosten, sondern auch an die langfristige Wirkung gedacht werde.

Quelle:
Büro Oellers