Integration vor Ort: Stefan Lenzen MdL im Dialog mit dem DRK Kreis Heinsberg 

                                         v.l.n.r.: Julie Ilner (KAI Hückelhoven), Kaan Cevahir (Integrationsagentur DRK Heinsberg), Stefan Lenzen MdL,                                  Lothar Terodde (DRK-Kreisgeschäftsführer), Claudia Walter (KAI Erkelenz)
In diesem Jahr startet das ‚Kommunale Integrationsmanagement‘ in Nordrhein-Westfalen. Als ersten Schritt fördert das Land 200 zusätzliche halbe Personalstellen im Umfang von fünf Millionen Euro zur Stärkung der kommunalen Ausländer- und Einwanderungsbehörden. Der Kreis Heinsberg erhält daraus 50.000 Euro für zwei halbe Stellen.
Der Heinsberger FDP-Landtagsabgeordnete Stefan Lenzen nahm dies zum Anlass für einen Austausch mit dem DRK Kreisverband Heinsberg, welcher heute schon Integrationsarbeit vor Ort leistet. „Mir ist der Dialog mit den Akteuren an der Basis enorm wichtig. Mit dem kommunalen Integrations- und Einwanderungsmanagement wollen wir die staatlichen Strukturen besser vernetzen. Dabei ist es von enormer Bedeutung die nicht-staatlichen Akteure mit einzubinden. Das dort vorhandene Know-how bei der Integration vor Ort, das Wissen über notwendige Veränderungen in den Behörden, damit Integration noch besser gelingen kann, ist enorm wichtig“, führt Lenzen, der auch integrationspolitischer Sprecher seiner Fraktion ist, aus.

DRK-Kreisgeschäftsführer Lothar Terodde begrüßte die Landesinitiative und warb für die Einbindung der Träger der Freien Wohlfahrtspflege bei der Gestaltung des ‚Kommunalen Integrationsmanagements‘ (KIM): „Mit den Kristallisationspunkten gegen Armut und für Integration (KAI) in Erkelenz, Heinsberg, Gangelt und Hückelhoven leisten wir seit vielen Jahren Flüchtlings- und Integrationsarbeit vor Ort. Wir sind auch sehr glücklich darüber, mit Claudia Walter die neue Teilhabemanagerin im Kreis stellen zu können. Unsere Erfahrungen würden wir gerne bei der Ausgestaltung des KIM einbringen.“
Lenzen und Terodde sind überzeugt, dass das KIM im Kreis Heinsberg ein Erfolg wird, wenn alle Akteure an einem Strang ziehen.
Foto: Patrick L. Schunn
Quelle: Büro Lenzen