Prozess um den Tod eines Radfahrers in Würselen wird vertagt

Aachen

Heute startete der Prozess gegen Harald Karl S. und Sascha F.. Die beiden sollen am 21. September des vergangenen Jahres einen Radfahrer auf einem Feldweg bei Würselen angefahren und liegengelassen haben. Darüber hinaus wird ihnen vorgeworfen die Spuren des Unfalls beseitigt und sich nicht um den  Schwerverletzten gekümmert zu haben.  Mord durch Unterlassen und Beihilfe zum Mord durch Unterlassen steht in der Anklageschrift.

Und schon gleich nach Prozessbeginn wird vertagt. Einer der drei Strafverteidiger die Sascha F. zu seiner Verteidigung beauftragt hat bemängelt eine fehlende ordnungsgemäße Ladung zur Hauptverhandlung. Seit November sei er vom Angeklagten als Wahlverteidiger bestimmt – der Staatsanwaltschaft soll hierzu ein Fax zugegangen sein. Erst als er seinen Mandanten vor wenigen Tagen im Gefängnis besucht habe sei er auf den Verhandlungstermin hingewiesen worden.

Nach wenigen Minuten wird der Prozess vertagt, zwei weitere Verhandlungstage wurden angesetzt und das Ziel ein Urteil bis zum 05. März sprechen zu können wird auf den 03. April verschoben. Der Staatsanwalt überreichte dem Rechtsanwalt die Akten, am 28. Februar wird der Prozess nun fortgesetzt.

Foto /Bericht: Heldens