Mönchengladbach – Rheydt: Suizid in Schulnähe sorgt für Aufregung

Gemeinsame Pressemitteilung der Polizei Mönchengladbach und
der Stadt Mönchengladbach: Suizid in Schulnähe sorgt für Aufregung –
Keine Verbindung zur Schule ersichtlich

Mönchengladbach (ots) 

Heute ging bei der Leitstelle der Polizei Mönchengladbach um 11.44 Uhr die Information ein, dass an der Schule an der Espenstraße eine augenscheinlich leblose Person an einem Baum hinge.

Vor Ort bestätigte sich diese Angabe. Bei dem Feststellungsort handelt es sich um eine an der Schule anschließende Wiesenfläche, die durch einen Zaun und ein abgeschlossenes Tor vom Schulhof abgegrenzt ist. An dem anschließenden Gebäude befinden sich in Richtung der Wiese keine Fenster.

Die leblose Person wurde von einer kleinen Gruppe Schüler gefunden. Die Nachricht sorgte insgesamt für Betroffenheit. Die Feuerwehr war mit Rettungskräften vor Ort. Rund 80 bis 100 Schülerinnen und Schüler wurden von Notfallseelsorgern und dem Schulpsychologischen Dienst betreut. Vereinzelt wurden Schüler zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Polizisten, Feuerwehr und Mitarbeiter der Schule sorgten dafür, dass keine weiteren Personen in die Nähe des Fundortes gelangen konnten.

Die Polizei geht von einem Suizid aus, welcher bereits in der Nacht oder aber den frühen Morgenstunden stattgefunden haben muss. Die leblose Person wurde zweifelsfrei identifiziert. Es handelt sich um einen 41-jährigen Mann aus Mönchengladbach. Einen Zusammenhang zu der Schule schließt die Polizei derzeit aus.

Die Schule brach den Unterricht für den restlichen Tag ab. Eltern, denen dies möglich war, konnten ihre Kinder von der Schule abholen. Alle Schüler hatten bis zum Verlassen der Schule die Möglichkeit, Gesprächsangebote mit Notfallseelsorgern und Mitarbeitern des Schulpsychologischen Dienstes zu nutzen.

 

 

Morgen wird der Unterricht an der Schule wieder aufgenommen. Die Schüler bekommen die Möglichkeit, über die Geschehnisse nochmals sprechen zu können. Bei der Aufarbeitung wird die Schule auch morgen vom Schulpsychologischen Dienst unterstützt.

 


Bericht: Polizei Mönchengladbach
Foto: Sascha Rixkens